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2019-01-25

Tipps zur abwechslungsreichen Ernährung von Kindern

Tipps zur abwechslungsreichen Ernährung von Kindern
 
Was sollen Kinder essen und was nicht? In vielen Familien – und auch im sozialen Umfeld und der Gesellschaft – gibt es wiederkehrende Diskussionen darüber. Als Eltern sagt man schnell mal, wenn das Kind Süssigkeiten oder wieder Mal nur Spaghetti will: «Du musst auch was Gesundes essen». Dabei gehen jedoch nicht nur die Vorstellungen von Eltern und den Kindern, was denn gesund ist, auseinander, sondern auch die von Gesundheitsratgebern und Medien.

Auch wenn wir als Erwachsene ganz klare Vorstellungen davon haben, was gesund ist und was nicht, so kann man mit dem Thema entspannt umgehen. Aktuelle – oder je nach Sichtweise alternative – Studien zeigen, dass man ruhig gelassen mit den speziellen Vorlieben seiner Kinder umgehen darf. Auch weil komplette Verbote von bestimmten Esswaren oftmals nicht deren Konsum verhindern. Kriegt ein Kind zuhause niemals gesüsste Limonade, trinkt es vermutlich umso mehr davon bei jeder sich bietenden Gelegenheit ausserhalb.

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Was gesund erscheint, muss auch nicht unbedingt gesünder sein als Leckereien. Beispielsweise bei Fruchtsäften und Nektaren ist die Frage nach dem Zuckergehalt ebenso zulässig wie bei Limonaden. Prinzipiell kann man raten, selber möglichst diejenigen Lebensmittel zu konsumieren, die man sich auch für seine Kinder wünscht. Je vorbildlicher Eltern sind, umso leichter fällt es dem Nachwuchs, gesund nicht «schmeckt nicht» gleichzusetzen. Wenn werdende Mütter schon in der Schwangerschaft abwechslungsreich und gesund essen, geben sie einen Teil dieser Ernährungsweise an Ihre Kinder weiter, die im besten Fall dann auch später lieber gesünder essen.

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Wie kriegt man aber Kinder dazu, Gesundes zu essen, das sie (noch) nicht mögen? Dazu gibt es einige Tricks. Man lässt beispielsweise die Kinder beim Rüsten und Kochen helfen. Und erlaubt ihnen das Naschen: Eine Rüebli-Scheibe, ein Stückchen einer Zucchetti oder Avocado. Vielleicht fragt man das Kind noch, wie genau dieses Gemüse oder diese Frucht jetzt schmeckt und lässt es Vergleiche suchen. Probieren ist sowieso eine sehr gute Methode, die teilweise schon unsere Eltern angewendet haben. Beispielsweise nach dem System der Dreier-Liste. Jedes Kind darf drei Ausnahmen nennen, die es überhaupt nicht essen muss. Vom Rest muss es immer ein wenig probieren.
 
Da sich die Geschmacksnerven bei Kindern noch entwickeln, können sich Vorlieben schnell ändern. Wenn ein Kind etwas plötzlich nicht mehr mag, kann man versuchen, es zu überlisten, in dem man ihm immer weniger davon gibt und davon noch ein wenig wegschnappt, bevor es zu essen beginnt. Bleibt die geänderte Essensgewohnheit dennoch, kann dem Kind immer noch angeboten werden, eine Essware auf der Liste damit zu tauschen.

Admin - 08:20:48 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen

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